Moin, liebe Dyke* March-Organisatorinnen, liebe Dykes, liebe Lesben – mit und ohne Sternchen –, liebe Transfrauen, liebe Transmänner, liebe nicht-binären Menschen, liebe Bi-Frauen und -Männer, liebe Inter-Personen und liebe alle!
Ich stehe hier vom dgti und vom EGTT und begrüße euch herzlich in deren Namen.
Zehn Jahre Dyke March, zehn Jahre lesbische Sichtbarkeit, zehn Jahre lohnender Kampf – und zehn Jahre erfolgreiche, ehrenamtliche Arbeit.*
Cornelia und ich sind mit den ersten trans* und sexarbeitenden Blogs seit 2019 dabei und wurden fast sofort liebevoll in eure Reihen aufgenommen. Uns war von Anfang an wichtig, dass wir unsere Kämpfe gemeinsam mit der lesbischen Community bestreiten. Denn gemeinsam sind wir stärker – und es war uns auch wichtig, dass ihr transparent sehen könnt: Wir streiten nicht gegen eure Rechte, sondern für unsere. Und auch wenn unsere Bedürfnisse an manchen Stellen unterschiedlich sein mögen, können wir uns doch gegenseitig unterstützen und füreinander einsetzen.
Und das tun wir seit 2019 sehr erfolgreich miteinander – und das finde ich unglaublich stark. Hamburg kann das! In unserer Stadt stehen die unterschiedlichsten Queers Hand in Hand.
Das macht Hamburg aus. Das macht den Dyke* March in Hamburg aus. Und dafür bin ich sehr dankbar. Das gilt natürlich nicht nur für die Strukturen und das großartige Aura-Team, sondern genauso für euch alle – die ihr Jahr für Jahr dabei seid oder heute vielleicht zum ersten Mal mitlauft, mitstreitet, laut und bunt seid. Danke euch allen!
Und nun bleibt mir nur noch, laut auszurufen:
Talk – Hold – Fight – Together we survive!
Und alle: Talk – Hold – Fight – Together we survive!
Vor allem: Ihr könnt das richtig laut!
Talk – Hold – Fight – Together we survive!

